Inh. Hans-Jürgen Pech, Warthaer Weg 5, 02999 Lohsa OT Koblenz      Telefon 035726 / 50230            
BESTATTUNGSHAUS BONITZ / PECH
Jederzeit erreichbar 035726 / 50230 
Riten und Bräuche Der Ablauf einer Bestattung ist eng mit Ritualen und Bräuchen verbunden, die nachfolgend vorgestellt werden. Einige haben heute ihre Bedeutung verloren, andere sind bestattungskulturell weiterhin wichtig. Herkunft aus dem magischen Brauchtum: Das Öffnen eines Fensters, damit die Seele hinaus kann. Das Verhängen der Spiegel, damit die Seele sich nicht verfängt. Der Verstorbene wird mit den Füßen voran aus dem Gebäude getragen, da er bildlich „von uns gegangen“ ist. Auf diese Art kann er keinen Blick zurück werfen und die Angehörigen somit nicht verängstigen. Grabbeigaben, damit der Verstobene „die Überfahrt“ bezahlen kann. Heute oft als persönliches Geschenk. Erdwurf als sybolisches Verfüllen des Grabes - ein erster Schritt, Abstand zum Verstorbenen zu gewinnen. Herkunft aus dem sozialen Brauchtum: Das Anhalten der Uhren, da Zeit, Hektik & Termine des Alltags im Angesicht des Todes keine Rolle mehr spielen. Nach der Beerdigung wird die Uhr vom Rechtsnachfolger in Gang gesetzt. Trauerkleider & Trauerflor zeigen öffentlich, dass in dieser Familie ein Sterbefall zu beklagen ist. Totenwache und Klagefrauen spenden Trost und seelischen Beistand. Man ist nicht allein. Herkunft aus dem religiösen Brauchtum: Die Krankensalbung durch einen Geistlichen als Vorbereitung auf den Tod. Das Rosenkranzgebet als Trost und seelischen Beistand für den Verstorbenen und die Hinterbliebenen. Die Aussegnung als Segnung des Verstorbenen und der Angehörigen in der Zeit zwischen Tod und Beisetzung. Früher fand die Aussegnung direkt im Trauerhaus statt. Diese Möglichkeit besteht auch heute noch, denn laut Bestattungsgestetz darf der Verstorbene in den meisten Fällen für 24 Stunden zu Hause aufgebahrt werden (§16 SächsBestG). Das Seelenamt als Gedenken an den Verstorbenen nach der Beerdigung (z.B. 6 Wochenamt).
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Riten und Bräuche Der Ablauf einer Bestattung ist eng mit Ritualen und Bräuchen verbunden, die nachfolgend vorgestellt werden. Einige haben heute ihre Bedeutung verloren, andere sind bestattungskulturell weiterhin wichtig. Herkunft aus dem magischen Brauchtum: Das Öffnen eines Fensters, damit die Seele hinaus kann. Das Verhängen der Spiegel, damit die Seele sich nicht verfängt. Der Verstorbene wird mit den Füßen voran aus dem Gebäude getragen, da er bildlich „von uns gegangen“ ist. Auf diese Art kann er keinen Blick zurück werfen und die Angehörigen somit nicht verängstigen. Grabbeigaben, damit der Verstobene „die Überfahrt“ bezahlen kann. Heute oft als persönliches Geschenk. Erdwurf als sybolisches Verfüllen des Grabes - ein erster Schritt, Abstand zum Verstorbenen zu gewinnen. Herkunft aus dem sozialen Brauchtum: Das Anhalten der Uhren, da Zeit, Hektik & Termine des Alltags im Angesicht des Todes keine Rolle mehr spielen. Nach der Beerdigung wird die Uhr vom Rechtsnachfolger in Gang gesetzt. Trauerkleider & Trauerflor zeigen öffentlich, dass in dieser Familie ein Sterbefall zu beklagen ist. Totenwache und Klagefrauen spenden Trost und seelischen Beistand. Man ist nicht allein. Herkunft aus dem religiösen Brauchtum: Die Krankensalbung durch einen Geistlichen als Vorbereitung auf den Tod. Das Rosenkranzgebet als Trost und seelischen Beistand für den Verstorbenen und die Hinterbliebenen. Die Aussegnung als Segnung des Verstorbenen und der Angehörigen in der Zeit zwischen Tod und Beisetzung. Früher fand die Aussegnung direkt im Trauerhaus statt. Diese Möglichkeit besteht auch heute noch, denn laut Bestattungsgestetz darf der Verstorbene in den meisten Fällen für 24 Stunden zu Hause aufgebahrt werden (§16 SächsBestG). Das Seelenamt als Gedenken an den Verstorbenen nach der Beerdigung (z.B. 6 Wochenamt).
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