Kleiner Knigge und Bestattungsfragen
Der Weg zum Grab. Der Weg aus der Kapelle bzw. Trauer- oder Aussegnungshalle folgt traditionell in der Aufstellung eines Konduktes. Diese Aufstellung unterscheidet sich je nach Religionsanschauung. Die nächsten Angehörigen folgen allerdings stets unmittelbar dem Sarg / der Urne. Auf dem Weg zum Grab sollte weder gesprochen, noch kondoliert werden. Herren, die eine Kopfbedeckung tragen, sollten diese beim Absenken des Sarges oder der Urne abnehmen. Friedhofsbesucher am Weg unterbrechen ihre Grabpflege, richten sich auf und verharren schweigend zur Ehrerbietung dem Verstorbenen und den Trauergästen gegenüber. Sie waren selbst einmal als Trauernde im Trauerzug mitgegangen. Die Bestattung und das Kondolieren am Grab Der Geistliche oder auch der Trauerredner vollzieht das eigentliche Bestattungsritual. Dabei wird Erde (oder als Abwandlung Steublumen) in das Grab gegeben. Traditionell erfolgt dies 3 mal nach der Vorgabe „Erde zu Erde. Asche zu Asche. Staub zum Staube“ oder in Betracht der Dreifaltigkeit Vater, Sohn und Heiliger Geist. . Der Trauerredner bedient sich meist einer liturgischen Sprache. Danach treten zunächst die Angehörigen, im weiteren Verlauf alle Trauergäste, die dies wünschen, zum Grab, um das Bestattungsritual zu wiederholen. Einzelne, mitgebrachte Blumen können in das Grab geworfen oder daneben gelegt werden. Es ist häufig üblich, den Angehörigen jetzt Beileid zu wünschen und zu kondolieren. Dies kann machmal jedoch emotional überfordernd wirken und es sollte auf die Körpersprache der Angehörigen geachtet werden. Entfernen Sie sich ein gutes Stück weit vom Grab, so wird signalisiert, dass sie Abstand benötigen. Diesem Wunsch sollte nachgekommen werden. Soll ich am Trauermahl teilnehmen? Ein Trauermahl oder Trauerkaffee dient dazu, nach der Abschiedsfeier und Beerdigung zusammenzukommen, Trost und Anteilnahme zu spenden, aber auch dem Verstorbenen noch einmal zu gedenken. Die Teilnahme am Trauerkaffee setzt die Teilnahme an der Trauerfeier voraus. Wird die Einladung öffentlich kundgegeben, so kann man davon ausgehen, dass die Hinterbliebenen die Teilnahme wünschen. Es stellt den ersten Moment dar, in dem man sich wieder im Leben befindet. So können gern Anekdoten oder heitere Episoden des Verstorbenen zum Ausdruck gebracht werden. Vor dem Verlassen (nach etwa 1-2 Stunden) sollte in jedem Fall eine persönliche Verabschiedung erfolgen.
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Inh. Hans-Jürgen Pech, Warthaer Weg 5, 02999 Lohsa OT Koblenz      Telefon 035726 / 50230            
BESTATTUNGSHAUS BONITZ / PECH
Jederzeit erreichbar 035726 / 50230 
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Der Weg zum Grab. Der Weg aus der Kapelle bzw. Trauer- oder Aussegnungshalle folgt traditionell in der Aufstellung eines Konduktes. Diese Aufstellung unterscheidet sich je nach Religionsanschauung. Die nächsten Angehörigen folgen allerdings stets unmittelbar dem Sarg / der Urne. Auf dem Weg zum Grab sollte weder gesprochen, noch kondoliert werden. Herren, die eine Kopfbedeckung tragen, sollten diese beim Absenken des Sarges oder der Urne abnehmen. Friedhofsbesucher am Weg unterbrechen ihre Grabpflege, richten sich auf und verharren schweigend zur Ehrerbietung dem Verstorbenen und den Trauergästen gegenüber. Sie waren selbst einmal als Trauernde im Trauerzug mitgegangen. Die Bestattung und das Kondolieren am Grab Der Geistliche oder auch der Trauerredner vollzieht das eigentliche Bestattungsritual. Dabei wird Erde (oder als Abwandlung Steublumen) in das Grab gegeben. Traditionell erfolgt dies 3 mal nach der Vorgabe „Erde zu Erde. Asche zu Asche. Staub zum Staube“ oder in Betracht der Dreifaltigkeit Vater, Sohn und Heiliger Geist. . Der Trauerredner bedient sich meist einer liturgischen Sprache. Danach treten zunächst die Angehörigen, im weiteren Verlauf alle Trauergäste, die dies wünschen, zum Grab, um das Bestattungsritual zu wiederholen. Einzelne, mitgebrachte Blumen können in das Grab geworfen oder daneben gelegt werden. Es ist häufig üblich, den Angehörigen jetzt Beileid zu wünschen und zu kondolieren. Dies kann machmal jedoch emotional überfordernd wirken und es sollte auf die Körpersprache der Angehörigen geachtet werden. Entfernen Sie sich ein gutes Stück weit vom Grab, so wird signalisiert, dass sie Abstand benötigen. Diesem Wunsch sollte nachgekommen werden. Soll ich am Trauermahl teilnehmen? Ein Trauermahl oder Trauerkaffee dient dazu, nach der Abschiedsfeier und Beerdigung zusammenzukommen, Trost und Anteilnahme zu spenden, aber auch dem Verstorbenen noch einmal zu gedenken. Die Teilnahme am Trauerkaffee setzt die Teilnahme an der Trauerfeier voraus. Wird die Einladung öffentlich kundgegeben, so kann man davon ausgehen, dass die Hinterbliebenen die Teilnahme wünschen. Es stellt den ersten Moment dar, in dem man sich wieder im Leben befindet. So können gern Anekdoten oder heitere Episoden des Verstorbenen zum Ausdruck gebracht werden. Vor dem Verlassen (nach etwa 1-2 Stunden) sollte in jedem Fall eine persönliche Verabschiedung erfolgen.
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